Stasi-Files

Aktuelles (19.08.2014)

Interimsausstellung
Während der Aufbauarbeiten der neuen Dauerausstellung kann im Haus 22 - gegenüber des Stasimuseums - auf zwei Etagen die Ausstellung "Die Friedliche Revolution in Leipzig" des Museums in der Runden Ecke sowie einige Teile der alten Ausstellung aus Haus 1 besichtigt werden. Die Öffnungszeiten entsprechen den normalen Öffnungszeiten des Museums.

"Die Friedliche Revolution in Leipzig" – Eine Wanderausstellung des Bürgerkomitees Leipzig e.V, Träger der Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker.
Die Ausstellung erinnert an die Ereignisse der Friedlichen Revolution 1989/90, der ersten gelungenen und gewaltfreien Revolution in der deutschen Geschichte.


In Leipzig ist Geschichte geschrieben worden. Am 9. Oktober 1989 demonstrierten weit mehr als 70. 000 Menschen auf dem Leipziger Ring für Freiheit und Demokratie. Dabei überwanden Sie Ihre Angst und stellten sich mit den Rufen "Wir sind das Volk!" und "Keine Gewalt!" der SED-Diktatur entgegen.
Angesichts dieser Menschenmenge mussten sich die bereitstehenden 8.000 bewaffneten Sicherheitskräfte zurückziehen. Dieser Tag war der Wendepunkt auf dem Weg zu einer wirklich Friedlichen Revolution, bei der entscheidende Impulse für Demokratie und Freiheit ausgingen.
Mit originalen Flugblättern, Demofotos, Plakaten und Dokumenten stellt die Wanderausstellung "Die Friedliche Revolution in Leipzig" die oppositionellen und bürgerschaftlichen Aktionen vom Herbst 1988 bis zur Wiedervereinigung im Oktober 1990 in den Mittelpunkt, ergänzt durch eine Vielzahl von Dokumenten aus Partei- und Stadtarchiven. Die umfangreiche Dokumentation zeigt spannend, wie aus den oppositionellen Aktionen Einzelner eine Massenbewegung wurde, die die SED-Diktatur zum Einsturz brachte.
Eingebettet sind die Ereignisse in Leipzig in den Kontext eines friedlichen Umbruchs in Ost-Mitteleuropa und sie stehen exemplarisch für die Entwicklungen in ganz Deutschland. Damit präsentiert das Bürgerkomitee Leipzig e.V., das direkt aus der Friedlichen Revolution hervorging und heute das Museum in der "Runden Ecke" Leipzig betreibt, eine der wichtigsten Epochen der jüngeren Geschichte und lädt zu spannenden neuen Entdeckungen ein.

 

Museum während Umbauarbeiten ab 6. Oktober 2014 geschlossen

Das Stasi-Museum bleibt ab dem 6. Oktober wegen umfangreicher Umbauarbeiten geschlossen.

Am 17. Januar 2015 feiern wir mit einem zusammen mit dem BStU veranstalteten Bürgertag die Neueröffnung des Museums.

 

Während dieser Schließzeit werden wir im gesamten Museum eine neue Dauerausstellung einrichten. Lediglich die historischen Arbeitsräume des letzten Ministers für Staatssicherheit, Erich Mielke, wird auch nach dem Umbau weiterhin in dem seit 1989 erhaltenen Zustand zu besichtigen sein und nur zurückhaltend umgebaut.
Im übrigen Bereich des Museums wird nach der Wiedereröffnung des Hauses eine komplett neu erarbeitete und gestaltete Dauerausstellung mit dem Titel "Staatssicherheit in der SED-Diktatur" zu besichtigen sein, die wir in Kooperation mit dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) erarbeitet haben. Darin werden aktuelle Forschungsergebnisse und Themen aufgegriffen sowie bisher nicht gezeigte Objekte aus der Sammlung des Museums der Öffentlichkeit präsentiert.


Aktuelles (19.08.2014)

Daily Deal

Käufer eines Gutscheins von Daily Deal, die diesen nicht mehr vor der vorrübergehenden Schließung einlösen, können stattdessen das Museum nach der Wiedereröffnung zwischen dem 15.01.2015 und 15.03.2015 bei Vorlage des Gutscheins besuchen.


Aktuelles (19.08.2014)

Gebuchte Gruppen

Sollten Sie innerhalb des Zeitraums vom 06.10.2014 - 15.01.2015 bereits eine Führung gebucht haben, prüfen Sie bitte Ihr eMail-Postfach. Wir haben Sie bezüglich eines möglichen Ausweichprogramms bereits kontaktiert.


Information

Anfahrt

Sie erreichen unser Museum mit der U-Bahnlinie U5, Bahnhof Magdalenenstraße, und über die Ringbahn, Bahnhof Frankfurter Allee.

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Informationen zum Besuch

Besuchergruppen können nach Anmeldung durch die Ausstellung geführt werden. Zusätzlich bieten wir Vorträge, Zeitzeugengespräche und Seminare an.

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