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Trägerverein ASTAK e.V.

Im Sommer 1990 konstituierte sich der Verein "Antistalinistische Aktion Berlin Normannenstraße" (ASTAK e.V.) und übernahm die Trägerschaft der am 7. November im Haus 1 des MfS-Gebäudekomplexes eröffneten Forschungs- und Gedenkstätte.

 

Mitglieder des Vereins kamen vor allem aus dem "Bürgerkomitee Normannenstraße", das sich noch am Abend des 15. Januar 1990 zusammengefunden hatte (heute Bürgerkomitee "15. Januar" e.V.). Hinzu stießen auch frühere DDR-Bürgerrechtler, die wegen ihrer oppositionellen Tätigkeit (Prager Frühling, Biermann-Ausweisung, Friedens- und Umweltbewegung u.a.) inhaftiert waren und nach ihrem Freikauf durch die Bundesregierung mit einem Einreiseverbot in die DDR belegt worden waren.

 

Ziel des Vereins ist die Förderung des Aufbaus eines Zentrums zur Sammlung, Bewahrung, Dokumentation, Aufarbeitung und Ausstellung von Sachzeugnissen sowie themenbezogener Forschungsarbeit. Der Verein wird seine Ziele auch in die politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung tragen, die öffentliche Meinungsbildung zu den aufgeführten Themenbereichen fördern und im Sinne dieser Ziele Bildungsarbeit leisten.


Vorstand
Bernd Lippmann (Vorsitzender)
Michael Bradler
Uwe Hillmer
Dr. Carlo Jordan
John Steer

Revisionskommission
Johann Kriz
Heinz Meier
Lutz Pupke


Satzung des Vereins (pdf-Datei)

Museumskonzeption (pdf-Datei)

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